Tagungsprogramm

Tagung „Musik – Körper – Bewegung“: die Podien und Workshops im Detail

Tagesmoderation: Leonie Reineke (Deutschlandfunk Kultur)

Wir bitten um Anmeldung zur Tagung bis 23. November 2018 über das Online-Anmeldeformular.

09.30-10.30 Uhr Auftakt im Kammermusiksaal

Begrüßung: Prof. Alexander Hülshoff (Künstlerischer Leiter Orchesterzentrum NRW)

Im Gespräch: Inez Boogaarts (Zukunftsakademie NRW) und Lydia Grün (netzwerk junge ohren) zur Idee der Tagung

Überblick und Start in den Tag: Leonie Reineke (Deutschlandfunk (Kultur)

 

Podiumsdiskussionen im Kammermusiksaal

10.30-12.00 Uhr Podium I: Bewegungskultur – Konzertkultur

Tanz und Bewegung sind untrennbar mit Musik verbunden. Die Bewegungsimpulse von Musik wirken – auch wenn feste Settings und Rituale im klassischen Konzertbetrieb die spontane Bewegung zu Musik unterbinden. Wenn konzertante Programme und Formate sich neuen Zielgruppen zuwenden, gilt es auch, deren Umgang mit Bewegung und Körperlichkeit zu berücksichtigen. Welche Umgangsweisen mit Musik und Bewegung lassen sich ausmachen, welche Impulse aufnehmen und was braucht es, um zeitgemäße Kulturangebote zu entwickeln? Welche Vorbilder aus anderen Sparten können dabei helfen, musikalische Formate zu transformieren, wie kann spartenübergreifendes Arbeiten eine neue Konzertkultur inspirieren?

Mit: Barbara Bultmann (Ensemble Resonanz), Günfer Çölgeçen (Oper Dortmund), Marc Sinan (Komponist & Gitarrist);Moderation: Leonie Reineke (Deutschlandfunk Kultur)

13.00-14.30 Uhr Podium II: Körper & Identität

Was heißt es, Bewegung und Körperlichkeit, Fragen von Körperrollen, körperlicher/sexueller Identität in musikalischen oder musiktheatralen Formaten zu verhandeln? Welche Anforderungen und Themen ergeben sich aus dem Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen – nach Lebensalter oder kulturellem Hintergrund? Was bedeutet die Thematisierung des eigenen Körpers in der Arbeit mit verschiedenen Professionen, z.B. wenn Musiker/innen szenisch oder choreografisch eingebunden werden und ihr eigener Körper nicht nur musizierend zum Tragen kommt?

Mit: Josep Caballero (Tänzer & Choreograf), Ludger Engels (Regisseur), Caroline Wolter (Ruhrtriennale/#nofear); Moderation: Silke Bake (Kuratorin & Dramaturgin)

15.30-17.00 Uhr Podium III: Mit Musik Gesellschaft bewegen – Community Projekte

Künstlerisches Community Building, Menschen, Gruppen, Stadtteile gemeinsam in Bewegung bringen – was heißt das? Wie geht das? Welche Chancen liegen in sozialraumbezogenen Musik-Tanz-Projekten? Welche Voraussetzungen und Herausforderungen bieten im Vergleich städtische und ländliche Communities? Beispiele und Handlungsempfehlungen.

Mit: Dr. Tobias Bleek (Klavier-Festival Ruhr), Marion Haak-Schulenburg (Musicians without Borders), Klaus Hagge (Schulleiter GGS Sandstraße  DU-Marxloh), Alexander Hauer (Opus 100); Moderation: N.N.

 

 

Workshops im Großen Probensaal

10.30-12.00 Uhr Workshop I: Tanz und Musik im Wechselspiel. Ein Praxisworkshop zur Education-Arbeit des Klavier-Festivals Ruhr

Tanz, Rhythmus und Bewegung, können dazu beitragen, sich komplexen musikalischen Strukturen anzunähern, sie zu begreifen und mit ihnen vertraut zu werden. In der Education-Arbeit des Klavier-Festivals Ruhr an Schulen in Duisburg-Marxloh arbeiten Tänzer/innen, Musiklehrer/innen und Musiker/innen seit vielen Jahren eng zusammen: ein interaktiver Projekteinblick mit Schüler/innen und Dozent/innen aus dem Programm, der Methoden und Möglichkeiten für die Vermittlung von Musik durch Bewegung aufzeigt.

Mit: Schüler/innen der Grundschule Sandstraße, Dr. Tobias Bleek (Klavierfestival Ruhr), Klaus Hagge (Musiklehrer & Schulleiter), Petra Jebavy (Tänzerin/Choreographin)

13.00-14.30 Uhr Workshop II: Begegnung durch Musik & Tanz. Methodenworkshop mit Richard McNicol und Yasha Wang zur inklusiven Vermittlungsarbeit

Wie können mit Mitteln der Musik und Bewegung heterogene Gruppen und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen in einen gemeinsamen schöpferischen Prozess integriert werden? Wie trägt Bewegung dazu bei, Diversität in der musikalischen Bildungsarbeit als Ressource zu begreifen und Vielfalt ästhetisch wie pädagogisch anzunehmen? In einer Ad Hoc Situation mit Schüler/innen einer Förderschule für Geistige Entwicklung geben der Musikvermittler Richard McNicol und die Tänzerin und Choreografin Yasha Wang Einblick in ihre Arbeit.

Mit: Schüler/innen der Hilda-Heinemann-Schule, Richard McNicol & Yasha Wang (Deutsche Oper am Rhein)

15.30-17.00 Uhr Workshop IV: Musik (er-)finden in Bewegung – Bewegung (er-)finden in Musik

In der musikalischen wie in der Tanzimprovisation entstehen neue Zugänge zu einem eigenen künstlerischen Ausdruck. An der Folkwang Universität der Künste werden gemeinsame Seminare für Improvisation in den „Zwillingsdisziplinen“ angeboten. Der Workshop gibt einen praktischen Einblick in die Arbeit und vermittelt fundierte Grundlagen für das eigene schöpferische Tun.

Mit: Prof. Matthias Schlothfeldt und Henrietta Horn (beide Folkwang Universität der Künste)

 

Workshops im Übesaal 1

13.00-15.00 Uhr Workshop III: In Bewegung kommen – Schnupperworkshop für neugierige Musiker/innen

Welche neuen Konzertabläufe und -rollen sind denkbar, wenn man nicht in konventionellen Formaten denkt? Was braucht es, um als Ensemble oder einzelne/r Performer/in in Bewegung zu kommen? Welche Spielräume lässt das eigene Instrument zu und wie können Grenzen (auch die im Kopf) überwunden werden? Ein interaktiver Einblick in die konzeptionelle, szenische und choreografische Arbeit von Lucerne Festival Young Performance und eine Einladung zum Ausprobieren – gerne mit eigenem Instrument.

Mit: Maged Mohamed (Choreograf & Tänzer, u.a. Nomozart/Lucerne Festival Young) und Johannes Fuchs (Pierre Boulez Saal)

15.30-17.00 Uhr Workshop V: Singen und Bewegung – elementare Zugänge zu Musik

Singen ist grenzüberschreitend, identitätsstiftend, immer und überall verfügbar. Es schafft den einfachsten Zugang zu musikalischer Bildung und Integration. Hayat Chaoui gibt Einblick in Methoden für die trans- und interkulturelle musikalische Arbeit mit Laien unterschiedlichen Alters.

Mit: Hayat Chaoui (WoW-Women of Wuppertal/Bergische Musikschule Wuppertal)

 

Wir bitten um Anmeldung zur Tagung bis 23. November 2018 über das Online-Anmeldeformular.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das netzwerk junge ohren ist ein gemeinnütziger Verein ohne institutionelle Förderung. Wir sind daher auf das Engagement unserer Mitglieder und Teilnehmer/innen und Spenden angewiesen. Sie wollen Teilnehmer/in werden und unsere Arbeit unterstützen? Gerne senden wir Ihnen Informationen zu.

 

Wir bitten um Anmeldung zur Tagung bis 23. November 2018 über das Online-Anmeldeformular.

Stand der Programmplanung: 15.11.2018, Änderungen vorbehalten