Hintergrund

2006 wurde der erste Junge Ohren Preis vergeben. Seitdem hat sich der Preis unter Federführung des in diesem Zusammenhang gegründeten Vereins Netzwerk Junge Ohren kontinuierlich weiterentwickelt. Zentrales Merkmal ist die organische Angliederung an die Praxis – der Junge Ohren Preis reagiert flexibel auf die Impulse, die sich in der Beobachtung der Szene erkennen lassen. Nach dem Motto „Das Ohr an der Basis“ schafft das Netzwerk Junge Ohren als Wettbewerbsbüro und Geschäftsstelle direkte Verbindungen zwischen Preis und Berufspraxis.

Das Netzwerk Junge Ohren e.V. verbindet über 250 Akteur*innen der Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum miteinander. Neben Musikinstitutionen wie Konzerthäusern und Orchestern sowie freien Ensembles sind dies Musikvermittler*innen, Musiker*innen, Komponist*innen, sowie Lehrende und Studierende an Hochschulen. Ihre herausragende Arbeit will der Junge Ohren Preis sichtbar machen, in regen Austausch bringen und weiter vernetzen, damit sich der Berufsstand der Musikvermittler*innen als junge Disziplin weiter professionalisiert und etabliert.

Aktuelles

Im Juli 2019 startete der Junge Ohren Preis in seine nächste Runde. Die Kategorie „Produktion“ erweiterte als einmalige Sonderkategorie mit Blick auf das Beethoven-Jahr das Portfolio des Wettbewerbs. So entstand im Zusammenspiel mit den etablierten Kategorien „Charakter“ und „Programm“ ein Dreiklang, der zentrale Aspekte der Musikvermittlung abdeckt: begeisternde und professionelle Bühnenformate, nachhaltig wirksame Vermittlungsprogramme sowie inspirierende Persönlichkeiten. Die Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren des 15. Junge Ohren Preis werden demnächst bekannt gegeben.

www.jungeohren.de