Der JUNGE OHREN PREIS

14. Junge Ohren Preis

Im Juli 2019 startet der Junge Ohren Preis in seine nächste Runde. Und dieses Mal wird es gleich in dreifacher Hinsicht spannend! Die Kategorie „Produktion“ erweitert als einmalige Sonderkategorie mit Blick auf das Beethoven-Jahr das Portfolio des Wettbewerbs. So entsteht im Zusammenspiel mit den etablierten Kategorien „Charakter“ und „Programm“ ein Dreiklang, der zentrale Aspekte der Musikvermittlung abdeckt: begeisternde und professionelle Bühnenformate, nachhaltig wirksame Vermittlungsprogramme sowie inspirierende Persönlichkeiten.

Im Fokus: Musikvermittlungsprogramme im „Ländlichen Raum“

Die Kategorie „Programm“ versteht sich als Gegenpol zur vorherrschenden Finanzierung durch Projektförderung. Sie blickt auf Beispiele, die den zentralen Qualitätskriterien für professionelle Vermittlungsarbeit entsprechen: Nachhaltigkeit und Kontinuität bei gleichzeitiger Innovationskraft. Erstmals erhält die. Auch 2019 setzt der Junge Ohren Preis für die Programmkategorie einen inhaltlichen Akzent: Mit dem Schwerpunkt „Ländlicher Raum“ erfasst der Wettbewerb gezielt Vermittlungsprogramme, die sich jenseits urbaner Räume entfalten und Infrastruktur für kulturelle Bildung inspirieren und aufbauen.

Wo sind die Held*innen der Musikvermittlung?

Jetzt sind sie wieder im Umlauf: die grünen Superhero-Postkarten, mit denen Vorschläge für die Kategorie „Charakter“ eingereicht werden können. Es reicht ein Name sowie eine kurze Begründung, warum die vorgeschlagene Person eine besonders interessante und auszeichnungswürdige Rolle für die Musikvermittlung einnimmt. Eine herzliche Einladung an alle, die Arbeit der Kolleg*innen neu in den Blick zu nehmen und beispielhaftes Engagement sichtbar zu machen.

Beethoven-Schwerpunkt: Produktionen gesucht!

Der Junge Ohren Preis will das Innovationspotential der Musikvermittlungsszene abbilden. Mit Blick auf das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 sucht er in der Kategorie „Produktion“ nach professionellen Bühnenformaten der künstlerischen Musikvermittlung, die das Format Konzert skalieren, weiterdenken und ihrem Publikum inspirierende Begegnungen mit der Musik Ludwig van Beethovens ermöglichen. Kooperationspartner für den Beethoven-Schwerpunkt der Kategorie „Produktion“ ist die Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH.

Hintergrund

2006 wurde der erste Junge Ohren Preis vergeben. Seitdem hat sich der Preis unter Federführung des in diesem Zusammenhang gegründeten Vereins Netzwerk Junge Ohren kontinuierlich weiterentwickelt. Zentrales Merkmal ist die organische Angliederung an die Praxis – der Junge Ohren Preis reagiert flexibel auf die Impulse, die sich in der Beobachtung der Szene erkennen lassen. Nach dem Motto „Das Ohr an der Basis“ schafft das Netzwerk Junge Ohren als Wettbewerbsbüro und Geschäftsstelle direkte Verbindungen zwischen Preis und Berufspraxis.

Das Netzwerk Junge Ohren e.V. verbindet über 250 Akteur*innen der Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum miteinander. Neben Musikinstitutionen wie Konzerthäusern und Orchestern sowie freien Ensembles sind dies Musikvermittler*innen, Musiker*innen, Komponist*innen, sowie Lehrende und Studierende an Hochschulen. Ihre herausragende Arbeit will der Junge Ohren Preis sichtbar machen, in regen Austausch bringen und weiter vernetzen, damit sich der Berufsstand der Musikvermittler*innen als junge Disziplin weiter professionalisiert und etabliert.

www.jungeohren.de